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Stiftung Tosam

Hölzlistrasse 5
CH-9100 Herisau

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Dienstag09:00 - 11:30
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SonntagGeschlossen

Stimmungsvoller Tosam-Markt

Bei schönstem Herbstwetter fand am Samstag, 22. November in der Herisauer Chälblihalle der Tosam-Markt statt. Dies war der Abschluss der 25-Jahr-Jubiläumsfeierlichkeiten unserer Stiftung. Schon früh morgens waren Personal und Mitarbeiter aller Betriebe am Einrichten ihrer Stände. Im Freien wurde eine Bobbycar-Rennbahn aufgebaut und der Wurstgrill beheizt.

Pünktlich um 10 Uhr trafen auch schon die ersten Gäste ein. Gleich beim Eingang zur Halle befand sich ein Anhänger der Gartengruppe, auf dem eine spezielle Sandsteinmauer aufgebaut war. Die Besucher konnten sich im Gespräch mit Mitarbeitern und anhand der Fotobücher ein Bild davon machen, welche Aufträge unsere Gartengruppe erledigt. Am Stand vom Hof Baldenwil konnte man die allseits bekannten Produkte kaufen (inkl. feine Sonntagszöpfe). Die Brockenhäuser Degersheim und Flawil präsentierten sich mit vielseitigen Flohmarktständen und am Stand des Buch WinWin Gossau fanden Leseratten genügend Nachschub. Der Onlineshop buchplanet.ch zeigte eine Auswahl an ganz speziellen Büchern und Bildbänden. Der WinWin-Markt präsentierte eine grosse Auswahl an Weihnachtsartikeln. Speziell beachtet wurden auch die ausgestellten Fahrräder der Velowerkstatt.

Am Stand der Stiftungsleitung waren neben den Unterlagen über die Stiftung eine grosse Auswahl an Ansichtskarten aufgeschichtet, welche für den neuen Onlineshop kartenplanet.ch Werbung machten.

Die kulinarische Seite wurde durch die Betriebe WinVita (grosse Kuchenauswahl) und Hof Baldenwil (Gerstensuppe, Glühmost, Glühwein, Mineralwasser, Würste vom Grill) bestritten.

Die Kinder und jung gebliebenen Erwachsenen freuten sich an der Bobbycar-Rennbahn, betrieben durch Mitarbeiter des WinWin-Marktes. Bei einer der zwei Rennvarianten musste jemand auf einem kinderwagenähnlichen Gefährt durch den Parcours geschoben werden und der Fahrer musste während der Fahrt Abfall sortiert in bereitgestellte Kisten werfen. Ein Unterfangen mit Tücken, wie es sich herausstellte.

Ebenfalls draussen unterstützte Dunsi die Kinder beim Zaubern von Riesenseifenblöterli. Besonders schön natürlich die sich darin spiegelnde Sonne mit einem unvergleichlichen Farbenspektrum.

Gegen Mittag tauchte der grösste Appenzeller, Hannes vo Wald auf und verteilte den Besuchern Kärtli mit Schoggiherzli. Und er sagte einen Kurzvortrag des Stiftungsgründers Martin Grob an, wobei er betonte, dass er heute etwas tosam sei, da ihn Halsschmerzen plagten. 

Anhand des Grössenunterschiedes zwischen dem Stelzenmann und dem Durchschnitt der Festbesucher machte Martin Grob einen Vergleich zu der  ungleichen Vermögensverteilung in der Schweiz. Jeder Schweizer habe im Durchschnitt etwa 500‘000 Franken Vermögen. Da  dies für die meisten Anwesenden wohl kaum zutreffen wird, müsse jemand anders dafür viel mehr auf der Seite haben. Dass die reichsten 0,1% der Bevölkerung ein Einkommen aus dem Vermögen von Fr. 6‘888 pro Tag haben, sei besonders stossend. Im Vergleich dazu habe ein Sozialhilfebezüger für seinen Lebensunterhalt knapp 1‘000 Franken pro Monat! Er zeigte auf, dass es neben dem Bereitstellen von Arbeitsplätzen im alternativen Arbeitsmarkt auch Aufgabe der Stiftung Tosam sei, „den Kleinen eine Stimme zu geben“, da die Grössten ihren Kopf wohl  hoch in den Wolken haben und dadurch die Kleinen nicht mehr sehen – und auch nicht sehen wollen.

Nach diesem Input konnten die Besucher die Stiftung Tosam anhand eines kleinen Films kennen lernen.

Viel beachtet wurden die stündlichen Auftritte des Duos „Lucy und Lucky Loop“. Beim Zuschauen stockte vielen der Atem und sie bangten um die Unversehrtheit von Lucy mit ihren gewagten Akrobatikvorführungen. Die Kinder freuten sich auch immer wieder, wenn Lucky Loop von Lucy „irrtümlich“ eine Ohrfeige verpasst erhielt. Das Duo zeigte eine Professionalität auf hohem Niveau und mancher Festbesucher blieb gerne eine Stunde länger, damit er den Auftritt ein zweites Mal erleben durfte.

Die Mitarbeiter der Stiftung Tosam wie auch die Festbesucher lobten die lockere und friedliche Atmosphäre der Veranstaltung und einige wünschten bereits eine Wiederholung bei nächster Gelegenheit.