Die Stiftung Tosam bietet – unter anderem – für Jugendliche, deren Suche nach einem Ausbildungs­platz in der freien Wirtschaft erfolglos blieb, Arbeitsplätze im zweiten Arbeitsmarkt an. Tosam schafft so seit vielen Jahren die Rahmenbedingungen, die das Konzept für eine erfolgreiche Durchfüh­rung eines pra­xisbezogenen Brückenjahrs vorsieht.

Zu den Rahmenbedingungen gehören insbesondere die Betreuung und Begleitung der Jugendlichen. Das ist anspruchsvoll und erfordert ausgebildete Arbeits- oder Sozialpädagogen.

Ziel des Praktikums und Rolle der Stiftung Tosam

Die Teilnehmenden aus den Brückenangeboten wählen ihren Praktikumsplatz je nach Eignung resp. Berufs­ziel aus. Dazu stehen in der Stiftung Tosam neun Betriebe zur Auswahl: Vom Gartenbau über die Landwirt­schaft bis zum Detailhandel.

Während den Praxistagen arbeiten die Praktikanten drei Tage im Betrieb und werden arbeitsagogisch be­treut. Die Inhalte der Betreuungsleistung beziehen sich auf das Arbeitsverhalten und die Metho­denkompe­tenz. Der Fokus liegt insbesondere auf ihrer persönlichen, sozialen und fachlichen Kompe­tenz sowie ihrer Arbeits­leis­tung. Dabei werden sie von ausgebildeten Arbeits- oder Sozialpädagogen angewiesen und begleitet.

In der Regel nutzen Jugendliche ein kombiniertes Brückenpraktikum, weil ihre schulischen Leistungen im unteren bis mittleren Bereich liegen, weil sie keinen Ausbildungsplatz gefunden, das Lehrverhältnis abgebro­chen oder eine besondere Entwicklungsgeschichte haben. Deshalb beanspruchen sie meistens einen erhöh­ten Betreuungsaufwand.

Die Praktikanten erbringen zudem während des Brückenjahrs aktive Berufswahlbemühungen. Diese Kon­trolle liegt bei der Berufsschule.

Alle Jugendlichen in einem Brückenpraktikum erhalten einen Monats­lohn von Fr. 500.-.

Die Kosten für die Betreuung tragen wir bisher selber. Pro Jahr und Praktikumsplatz betragen diese Fr. 14’400.

Beispiele

  • Fr. 50.- Beitrag für einen Monat

  • Fr. 200.- Beitrag für ein halbes Jahr

  • Fr. 500.- Beitrag für ein Jahr